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Fünf Tipps gegen Muskelkater

Jeder, der sich körperlich zu viel zugemutet oder es beim Sport übertrieben hat, kennt das: Ungefähr 8 bis 24 Stunden später beginnt der Muskelkater.

Dieser ist nicht in der Übersäuerung des Muskels begründet – wie früher angenommen –, sondern wird verursacht durch kleine Risse, die durch Überbelastung im Muskelgewebe entstehen. Diese „Mini-Muskelfaserrisse" entzünden sich und führen zum Eindringen von Flüssigkeit.

Das wiederum lässt den Muskel anschwellen und sorgt für den meist unangenehmen Dehnungsschmerz. Wie kann man Muskelkater verhindern oder lindern?

  1. Regelmäßiges sportliches Ausdauertraining hilft, Muskelkater vorzubeugen. Sportliche Leistungen sollten nur langsam und moderat gesteigert werden.
  2. Massagen tragen nicht zur Heilung eines Muskelkaters bei. Im Gegenteil: Zu starke Massagen stellen eine zusätzliche mechanische Irritation der bereits lädierten Muskeln dar und verzögern somit den Heilungsprozess.
  3. Nach dem Sport ist ein entspannender Saunabesuch oder ein heißes Bad sehr empfehlenswert.
  4. Gezieltes Aufwärmen kann den Muskelkater lindern. Alternativ kann man die Muskulatur vor dem Sport auch mit durchblutungsfördernden Ölen oder Lotionen einreiben.
  5. Leichte Aktivitäten wie Schwimmen, Spazierengehen oder Gymnastik sind auch bei Muskelkater erlaubt, denn sie fördern die Durchblutung und unterstützen so die Regeneration.

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