Bewegung
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Fünf Tipps gegen Muskelkater
Jeder, der sich körperlich zu viel zugemutet oder es beim Sport
übertrieben hat, kennt das: Ungefähr 8 bis 24 Stunden später
beginnt der Muskelkater.
Dieser ist nicht in der Übersäuerung des Muskels begründet – wie früher angenommen –, sondern wird verursacht durch kleine Risse, die durch Überbelastung im Muskelgewebe entstehen. Diese „Mini-Muskelfaserrisse" entzünden sich und führen zum Eindringen von Flüssigkeit.
Das wiederum lässt den Muskel anschwellen und sorgt für den meist unangenehmen Dehnungsschmerz. Wie kann man Muskelkater verhindern oder lindern?
- Regelmäßiges sportliches Ausdauertraining hilft, Muskelkater vorzubeugen. Sportliche Leistungen sollten nur langsam und moderat gesteigert werden.
- Massagen tragen nicht zur Heilung eines Muskelkaters bei. Im Gegenteil: Zu starke Massagen stellen eine zusätzliche mechanische Irritation der bereits lädierten Muskeln dar und verzögern somit den Heilungsprozess.
- Nach dem Sport ist ein entspannender Saunabesuch oder ein heißes Bad sehr empfehlenswert.
- Gezieltes Aufwärmen kann den Muskelkater lindern. Alternativ kann man die Muskulatur vor dem Sport auch mit durchblutungsfördernden Ölen oder Lotionen einreiben.
- Leichte Aktivitäten wie Schwimmen, Spazierengehen oder Gymnastik sind auch bei Muskelkater erlaubt, denn sie fördern die Durchblutung und unterstützen so die Regeneration.